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Klöckners Pläne reichen nicht. Tierwohl und Glyphosatausstieg müssen gesetzlich verankert werden

Die Sprecherin für Verbraucherschutz und Tierschutz der Linkspartei, Amira Mohamed Ali, bezeichnet die heute im Bundeskabinett beschlossenen Pläne zum Tierwohllabel als Blendwerk: „Die Einstiegsstufe dieses Labels verdient die Bezeichnung „Tierwohl“ nicht. Das ist blanke Verbrauchertäuschung. Aber auch die anderen Stufen greifen viel zu kurz und da alles ohnehin nur auf Freiwilligkeit setzt, sind keine nennenswerten Verbesserungen zu erwarten. So wird das Leid der Tiere in der industriellen Massentierhaltung nicht enden. Das ist wieder einmal nur ein Kniefall vor der Agrarlobby. Was wir brauchen sind verpflichtende Standards: Deutlich mehr Platz im Stall, Freilaufmöglichkeiten, keine Verstümmelung der Tiere mehr, keine betäubungslose Kastration, kein Kükenschreddern, keine überlangen Transporte und vor allem muss die Einhaltung dieser Regeln auch kontrolliert werden. Denn ohne Kontrollen nützen die tollsten Label nichts“, sagt Amira Mohamed Ali.

Beim Glyphosatausstieg fordert die LINKEN-Politikerin mehr Tempo. Der vom Kabinett geplante Schlussstrich im Jahr 2023 käme viel zu spät. „Wir sollten uns ein Beispiel an unseren Nachbarn nehmen. Österreich hat im Juli 2019 ein landesweites Verbot des Pflanzenvernichters Glyphosat beschlossen. Dieser krebserregende Stoff muss so schnell wie möglich von unseren Äckern verschwinden.“

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