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Luftfilter an Schulen: Nicht nur ankündigen, endlich handeln!

Die niedersächsische Landesregierung will voraussichtlich bei Haushaltsberatungen am kommenden Wochenende über die Förderung von mobilen Luftfilteranlagen beraten. Dazu erklärt Amira Mohamed Ali, Vorsitzende der LINKEN im Bundestag: „Endlich lenkt die Landesregierung ein. Die Erkenntnis, dass Luftfilter nicht nur in den eigenen Behörden, sondern auch in Klassenzimmern Sinn machen, hätte Ministerpräsident Weil aber schon viel früher kommen müssen. Und vor allem müssen jetzt konkrete Taten folgen. Die Landesregierung muss endlich aufhören bei der Gesundheit der Kinder zu sparen.

Die Luftfilter können, ergänzend zum Lüften, die Virenlast deutlich reduzieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie in jeder Klasse zum Einsatz kommen können. Dafür sind rund 110 Millionen Euro notwendig. Wenn Niedersachsen diese Investition nicht alleine aufbringen kann, dann erwarte ich von Ministerpräsident Weil, dass er sich bei der Bundesregierung um eine Förderung der mobilen Luftfilter bemüht“, sagt die Oldenburgerin.

Mohamed Ali hat selbst der Bundesregierung geschrieben: „Ich habe die Bundesregierung heute aufgefordert ein solches Förderprogramm für Schulen und auch für Kitas aufzulegen. Wir brauchen den bestmöglichen Schutz der Kinder, gerade vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus.“

Hintergrund: Amira Mohamed Ali hatte am 4. Mai 2021 den niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD)

zu einer Stellungnahme zur Ausstattung aller Klassenräume mit mobilen Luftfiltergeräten aufgefordert. In seiner Antwort vom 1. Juni 2021 stellte Tonne den Nutzen der Geräte noch in Abrede und sah es nicht als erforderlich an Investitionen in Luftfilter zu tätigen. Auch in Berlin wollte er sich zum damaligen Zeitpunkt nicht für ein Förderprogramm für mobile Luftfilter einsetzen. Aktuelle Zahlen wie viele niedersächsische Behörden selbst mobile Luftfilter angeschafft haben wollte Tonne nicht liefern. Eine Anfrage im Niedersächsischen Landtag hatte Ende 2020 ergeben, dass zahlreiche Behörden selbst die Geräte gekauft hatten.

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