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AIRBUS: Bundesregierung muss ideologische Scheuklappen ablegen und Jobs sichern!

Die Bundesrepublik Deutschland besitzt rund 11 Prozent der AIRBUS-Aktien. Trotzdem will die Bundesregierung diese Unternehmensbeteiligung bisher nicht nutzen um beim AIRBUS-Management gegen die Zerschlagung der zivilen Flugzeugstrukturfertigung zu intervenieren. Das teilte die Regierung am Dienstagabend auf Anfrage der Vorsitzenden der LINKEN im Bundestag, Amira Mohamed Ali mit.

Amira Mohamed Ali kommentiert die Antwort:

„Die Bundesregierung muss endlich ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und die Eigentümerschaft an AIRBUS zu Gunsten der Mitarbeiter nutzen. Ich erwarte, dass sie sich in Gesprächen mit dem Management dafür einsetzt, dass es im Rahmen der Umstrukturierung keinen Stellenabbau, keine Gehaltskürzungen und keine Einschränkungen bei der betrieblichen Mitbestimmung gibt.

Von den Industriearbeitsplätzen bei AIRBUS und beim Tochterunternehmen Premium Aerotec profitieren ganze Regionen. Eine Produktionsverlagerung in Billiglohnländer muss ausgeschlossen werden.

Die Bundesrepublik hat durch die Unternehmensbeteiligung seit dem Einstieg in das Unternehmen im Jahr 2002 Dividenden in Millionenhöhe eingenommen und so enorm von der Leistung der Beschäftigten profitiert. Das die Bundesregierung sich jetzt mit einem unverbindlichen Verweis auf Gespräche mit der Unternehmensführung aus der Angelegenheit herausziehen will ist nicht fair gegenüber den Mitarbeitern. Ich erwarte von der Regierung ein ganz klares Bekenntnis zum Schutz der Arbeitsplätze und der Arbeitnehmerrechte. Dafür werde ich weiterhin bei der Bundesregierung Druck machen.“

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